Marc-Uwe Kling: Das Känguru-Manifest 3D
Stuttgart-Premiere

Ein Känguru geht um in Europa. Ist Favorit von alle gekrönte Häupter Europas, verkündigt den Leuten alles: wie alt, wieviel Kinder, was für Krankheit, Energiespartipps. Sucht einen Job. Hat Geschäftsideen. Schmiedet Umsturzpläne. Macht Urlaub. Weiß Bescheid.

Und jetzt gibt es noch mehr Geschichten aus dem Känguru-Manifest! Marc-Uwe singt dazu neue Gedichte und erzählt Lieder.
Das Känguru legt sich mit dem Ministerium für Produktivität an und gründet eine Anti-Terror-Organisation, die Anti-Terror-Anschläge begeht. Ein Pinguin zieht gegenüber ein. Das Känguru ernennt sich selbst zum Papst. Irgendjemand hat die Idee, dass man die globale Erwärmung dadurch stoppen könnte, dass man die Erde ein Stück weiter von der Sonne wegrückt. Die Fortsetzung der Fortsetzung. Jetzt in 3D. Bringt alle Brillen mit. Hurra.

„Kleinkünstler will Marc-Uwe Kling nicht genannt werden. Geschenkt. Strickkünstler passt eh viel besser. Auch in Anlehnung an sein erstes Programm ´Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen.´ Wie eben aus dem Nihilismus-Seminar geschwankt, steht der 1982 geborene Berliner blass und im schwarzen Anzug auf der Bühne der Rosenau – zerstreut, nuschelnd, schnoddrig. Ja, es kann einen fertigmachen, wenn man mit einem Känguru zusammenlebt, einem Känguru, das einen Beutel voller Dreistigkeiten am Leib hat. (...) Es ist vorlaut und rotzfrech. Und nach dem Motto `Tiere gehen immer´ist es Klings fuchsschlaue Finte, um fürs Politkabarett ein völlig neues, staubfreies Gewand zu flechten. (...) So lässig, absurd, böse und schlau hat schon lange keiner mehr sein Publikum umgarnt.“ Stuttgarter Zeitung, 27.04.2009

 Im September 2011 erschien mit dem Programm „Das Känguru-Manifest 3D“
der letzte Teil der Trilogie, die Fortsetzung von „Das Känguru-Manifest“, das Ende September 2011 in der Rosenau Derniere hatte.