Women in Jazz
28. Internationale Theaterhaus Jazztage

1. Teil
Thoneline Orchestra (75 min.)
Ltg. Caroline Thon


Die Kölner Ausnahme Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon
und ihre Big Band – das THONELINE ORCHESTRA
Die Fachpresse überschlägt sich in ihren Kritiken. Sie gilt als ganz große Entdeckung mit großartigen Musikern die zeigen wie eine moderne Big Band heute klingen kann. Im Thoneline Orchestra fließen zeitgenössischer Jazz und Rhythm´n Blues zu einem Strom zusammen der mit dem Mainstream nichts gemein hat. Eine der (zur Zeit noch) wenigen weiblichen Bigbandleiterinnen in Deutschland nebst eigenem Orchestra geben ein Konzert – ein „Muss“ für jeden Jazzliebhaber!

Malte Dürrschnabel (reeds)
Johannes Ludwig (reeds)
Christoph Möckl (reeds)
Jens Böckamp (reeds)
Norbert Emminger (reeds)
Steffie Deckers (tp)
Matthias Knoop (tp)
Menzel Mutzke (tp)
Matthias Bergmann (tp)
Matthias Schuller (tb)
Tobias Wember (tb)
Ben Degen (tb)
Karsten Süßmilch (tb)
Lucas Leidinger  (p)
Sebastian Räther (b)
Jens Düppe (dr)
Nils Tegen (keyb)
Andreas Wahl (git)
Filippa Gojo (voc)

Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen


2. Teil
Frank Kuruc Quartet feat. Gee Hye Lee (70 min.)

Der international gefragte Jazz-Gitarrist und Mitglied des United Jazz and Rock Ensemble Frank Kuruc hat ein neues, spannendes Quartett ins Leben gerufen.
Konzerte als Solist sowie in unterschiedlichsten Besetzungen der E- und U-Musik pflastern seinen steilen Werdegang. Zu dem aus der Slowakei stammenden Gitarristen gesellt sich der aus Bayern stammende Schlagzeuger Torsten Krill, der für sein raffiniertes Spiel weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Der Stuttgarter und Halbschweizer Joel Locher fügt mit seinem Kontrabass wunderbare Rhythmen und Klänge in die glanzvolle Runde der vier Musiker hinein. Für das internationale Flair des Quartetts ist die Koreanerin Gee Hye Lee zuständig. Die Landesjazzpreisträgerin Baden-Württemberg 2012 ist mit ihrem filigranen und zugleich packenden Klavierspiel der wunderbare weibliche Pol dieses außergewöhnlichen Ensembles.

Frank Kuruc (git)
Gee Hye Lee (p)
Joel Locher (b)
Torsten Krill (dr)


3. Teil
Alexandra Lehmler invites... (75 min.)

Alexandra Lehmlers Musik ist der klingende Gegenbeweis, dass Jazz, so wie sie ihn versteht, in irgendwelche Schubladen passt. Jazz ist eben das, was man daraus macht … Jazz ist Energie, er drängt nach vorne. Jazz ist Musik fürs Publikum, das bei Alexandra Lehmlers Konzerten diese Magie schon nach wenigen Momenten spüren kann.

Alexandra Lehmler ist deshalb am (Jazz-)Puls der Zeit, weil sie nicht zum x-ten Mal die Klassiker der Jazzliteratur zum Besten gibt, sondern am liebsten ihre eigenen Kompositionen spielt. So haben sie und Bassist Matthias Debus ihrem Quintett auch diesmal maßgefertigte Stücke auf den Leib geschneidert, die so bunt sind, wie ihre musikalischen Einflüsse. Mal schimmern bunte Farbtöne der Weltmusik durch, manchmal funkeln klassische Elemente, manchmal wird es auch rockig, dreckig und derb. Und am Ende ist es eben „Jazz, Baby!“: 100 % zeitgemäß und ohne Kompromisse. Selbstredend ist die Tatsache, dass Alexandra Lehmlers  künstlerische Arbeit 2014 mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg belohnt wurde.

Alexandra Lehmler (sax)
Franck Tortiller (vib)
Herbert Joos (tp)
Matthias Debus (b)
Patrice Héral (dr)