Martin Zimmermann: HALLO
One-man-Show - Physical Theatre

"Dieser Künstler ist eine Granate. Ein Garant für abgründiges Bewegungstheater." - DER BUND

"Das Bizarre zieht sich durch die ganze Vorstellung durch, aber auf das Überraschendste und Köstlichste. Der schräge Vogel Martin Zimmermann nimmt die Zuschauer in „Hallo“ mit auf seinen Flug, weg – sehr weit weg von gängigen normalen Theaterabenden" - LE FIGARO

Martin Zimmermann, Bewegungskünstler, leidenschaftlicher Tüftler und halsbrecherischer Möchtegern kreiert zum ersten Mal in seiner Bühnenkarriere ein Solostück.

Ein Versuch, sein absurdes Innenleben nach aussen zu stülpen und seine bizarren Gedanken zu bändigen.

Als Schauplatz wählt Martin Zimmermann in seiner neusten Kreation eine Rahmenkonstruktion, mit der er einen schaufensterartigen Raum schafft. Darin präsentiert er seine tragischkomische Figur, die getrieben ist vom Wunsch, das zu werden, was sie zu sein scheint. Der gesetzte, vermeintlich statische Rahmen entpuppt sich als viel dynamischer und fragiler als gedacht. Der Darsteller versucht, sich der ausser Kontrolle geratenen Scheinwelt anzupassen. Objekte werden lebendig und fliegen ihm um die Ohren, Magie erfüllt den Raum, in welchem sich die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen.

Martin Zimmermann steht seit rund 20 Jahren auf der Bühne. Mit dem Stück Hallo zeigt er, dass er noch immer von derselben leidenschaftlichen Spiellust angetrieben wird wie zu Beginn seiner Karriere. Nach seiner Ausbildung zum Schaufensterdekorateur tauscht er schon bald die Kaufhausvitrine gegen die Bühne – ein Schauplatz, der es ihm erlaubt, seine Figuren, die in ihm schlummern, zum Leben zu erwecken. Im verhängnisvollen Stück Hallo versucht Zimmermann immer wieder, sich aus den ständig neuen, surrealen Gegegebenheiten herauszuarbeiten. Er verliert den Bezug zur Realität, verwechselt sich mit dem eigenen Spiegelbild, faltet seinen Körper zusammen und wird selber zum Requisit der Bühne. Martin Zimmermanns gezeichnete Gestalt findet zu einer anderen, dringlicheren Körpersprache. Der Künstler, gefangen in seinem eigenen Bann und seiner ungestümen Leidenschaft, stolpert um ein Haar, wäre da nicht sein schräger Humor, der ihn rettet.